Beispiele bisheriger Projekte und Aktivitäten
(mit einem Schwerpunkt auf Nordrhein-Westfalen)

Als eine der effektivsten Maßnahmen, um Frauen in Führungspositionen zu bringen oder als Unternehmerinnen zu stärken, hat sich Mentoring erwiesen. Es ist eine individuelle Maßnahme der Unterstützung, keine strukturelle.
Beispiele:
„TWIN – Two Women Win“ Seit 2004 bietet die Käte Ahlmann Stiftung Mentoring von Unternehmerin zu Unternehmerin bundesweit an. Ein Jahr wird eine Jungunternehmerin begleitet, die schon 1-3 Jahre selbstständig ist.
www.kaete-ahlmann-stiftung.de
Personal-Partnership der Agentur KIM – Kompetenz im Management
Jungen weiblichen Nachwuchskräften der nordrheinwestfälischen Wirtschaft werden einjährige Beratungsbeziehungen mit erfahrenen Managerinnen aus anderen Unternehmen vermittelt. www.kim.nrw.de
Neben unternehmensinternen Mentoring-Programmen (Lufthansa, Deutsche Bank) werden Cross Mentoring-Programme 8 großer Unternehmen seit 1998 praktiziert. Oft ist Cross-Mentoring auch regional ausgelegt, wie bei 10 Großunternehmen in der Stadt München.
http://www.frauenmachenkarriere.de/

Bei der im Februar 2006 veröffentlichten zweiten Bilanz wurde eine Bestandsaufnahme zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ vorgelegt. Grundlage ist die im Juli 2001 geschlossene Vereinbarung auf nationaler Ebene zur Chancengleichheit in der Privatwirtschaft. Die 3. Bilanz zur Chancengleichheit mit dem Fokus Europa im Blick wurde im Juni 2008 veröffentlicht.
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Die Hans-Boeckler-Stiftung und das DIW haben aktuelle Zahlen über die niedrige Zahl von Frauen in Aussichtsräten zusammengestellt. Auch Aktivitäten wie der Beschluss des Senats der Stadt Berlin im Jan. 2005, mehr Frauen in die Aufsichtsräte zu senden, und die Kampagne in Norwegen werden dargestellt.
www.boeckler.de
Norwegen hat die höchste Zahl von Aufsichtsrätinnen – die Regierung legte 2002 eine Quote von 40 % weiblichen Aufsichtsräten bis Ende 2007 fest. Der norwegische Verband „Business and Industry“,NHO, begleitet dies mit dem Programm „Female Future“: Unterstützung von Unternehmen, Frauen für Wirtschaftsgremien zu nominieren; Aufbau einer Datenbank mit 4.000 potentiellen Aufsichtsrätinnen; Netzwerk- und Mentoringprogramm.
www.nho.no/ff

Plakatkampagne „Starke Frauen / Starke Stadt“ auf ca. 1.000 City-Light-Postern in Hamburg 2006, initiiert und unterstützt von einer Werbeagentur.
www.starkefrauenstarkestadt.de
Preise für Managerinnen und Unternehmerinnen sind eine Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Top-Frauen bekannt zu machen. Ein Beispiel ist der Mestemacher Preis „Managerin des Jahres“, initiiert durch Prof. Dr. Ulrike Detmers. „Ziel des Preises ist es, in der männerdominierten Welt der Wirtschaft kompetente Wirtschaftsfachfrauen als weibliche Leitbilder zu exponieren.“
www.mestemacher.de
existenzielle - das Magazin für selbstständige Frauen ist eine Zeitschrift für Gründerinnen und Unternehmerinnen. Im Jahr 2000 in Münster als regionale Publikation entstanden, hat das Magazin seit 2005 eine bundesweite Verbreitung und ist nach wie vor die einzige Zeitschrift für Unternehmerinnen und Gründerinnen bundesweit.
www.existenzielle.de
Porträts, um Vorbilder sichtbar zu machen, z.B.
„Führungsfrauen in Nordrhein-Westfalen – Vorbilder schaffen“, MGSFF NRW 2003
Financial Times Deutschland: Die 101 Frauen der deutschen Wirtschaft, Porträts und Buch 2003
„Unternehmenslust – so gestalten Chefinnen die Wirtschaft“, C. Sperling 2005
„Erfolgreich arbeiten mit zwei Kulturen – Zuwanderinnen und ihre Unternehmen“, MGFFI 2007

Netzwerke haben sich seit den 90er Jahren auch unter karrierebewussten Frauen gebildet, unternehmensintern, für Managerinnen, Unternehmerinnen, und aktuell auch unter Führungsfrauen einer Region/Stadt. Im folgenden werden nur einige Beispiele genannt.
Die uns bekannten Netzwerke von weiblichen Führungskräften in großen Unternehmen haben wir in einer Übersicht zusammengestellt. mehr
Das Führungskräfte-Netzwerk der Deutschen Bank „Women in European Business“ veranstaltet seit 2000 einmal jährlich WEB-Konferenzen in Frankfurt
www.webfrankfurt.db.com
Auf der Internet-Seite der bundesweiten gründerinnenagentur sind Netzwerke für Unternehmerinnen und Gründerinnen aus allen Bundesländern aufgeführt.
www.gruenderinnenagentur.de
Der Verband deutscher Unternehmerinnen - VdU - als Wirtschaftsverband mittelständischer Unternehmerinnen ist seit 1954 bundesweit aktiv.
www.vdu.de
Frauen in Fach- und Führungspositionen organisiert der EWMD – European Women's Management Development International Network, auch auf europäischer Ebene.
www.ewmd.org
Das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft versteht sich als Impulsgeber für die betriebliche und regionale Gleichstellungspolitik im Raum Dortmund.
www.dortmunder-forum-frau-und-wirtschaft.de
Beispiel für ein europäisches Netzwerk: Eurochambres Womens Network im Rahmen der Association of European Chamber of Commerce and Industry.
http://www.eurochambres.be

Als Beispiel für Aktivitäten für einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik haben wir TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. ausgewählt. Mit dem „TOTAL E-QUALITY Prädikat“ werden seit 10 Jahren Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen ausgezeichnet, die eine an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik verfolgen.
Zu empfehlen sind die zahlreichen Good Practice – Beispiele auf der Website.
www.total-e-quality.de

„Muss man ein Mann sein, um ins Parlament zu kommen?“ fragen in Anzeigen prominente türkische Frauen. Ein Schlips oder Schnurrbart ziert die Porträts. 100 NGOs haben sich der Kampagne angeschlossen, die für die Wahlen zum Parlament im Juli 2007 mehr Kandidatinnen unterstützt.
www.ka-der.org.tr

Die USA sind nicht das Paradies für Führungsfrauen, aber auf jeden Fall lässt sich einiges lernen von den pragmatischen Aktionen, mehr Frauen ins Unternehmertum und ins Top-Management zu befördern.
Schon 1991 wurde mit dem „Glass Ceiling Act” und der Federal Glass Ceiling Commission eine systematische Arbeit zur Beeinflussung von Unternehmen und zur Förderung von Frauen begonnen. Die Organisation Catalyst begleitet diese Arbeit seit Jahrzehnten. Motto: Expanding Opportunities for Women and Business.
www.catalyst.org
Austausch-Foren für Führungsfrauen überall in den USA sind das Anliegen von “Women’s Leadership Exchange“. Zu den Sponsoren gehören American Express, IBM und IKEA.
www.womensleadershipexchange.com

Veranstaltungen
Fachkongress WomenPower auf der Hannover Messe seit 2005
www.hannovermesse.de/womenpower
Unternehmerinnentag Ruhrgebiet seit 1996 jährlich mit 600-800 Selbstständigen
www.chefin-online.de
Global Summit of Women - gathering of business, professional, governmental and entrepreneurial women leaders from around the world, 2007 in Deutschland
www.globewomen.com
Jährliche Veranstaltungen der Verbände und Netzwerke: www.ewmd.org, www.vdu.de, www.bfbm.de, www.bpw.de
Internet
www.genderdax.de
www.chefin-online.de
Vereinbarkeit Familie-Beruf: Zu den von der Bundesregierung unterstützten Programmen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern, gehören die "Allianz für die Familie" oder das Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie". www.erfolgsfaktor-familie.de.
Kompetenzzentrum Technik-Diversity Chancengleichheit: Viele Projekte zur Gestaltung der Informationsgesellschaft und der Technik wurden hier entwickelt – Frauen ans Netz, Girls’ Day, idee_it, Smart girls. www.kompetenzz.de, www.girlsday.de
„Generation CEO“ ist eine Initiative von Financial Times Deutschland, Capital und dem Initiator Heiner Thorborg, bei der 2007 und 2008 ein Coaching-Programm für 40 Kandidatinnen ermöglicht wird.
www.heinerthorborg.com/generation_ceo/Initiative_GENERATION-CEO_Fakten.pdf