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Kleiner Netzwerk-Knigge

Hier finden Sie gute Netzwerk-Ideen und Anregungen, wie Sie noch erfolgreicher Kontakte aufbauen und pflegen können.

Gute Netzwerk-Idee:

Wie ticken eigentlich Netzwerke und Verbände?

 Kluge Netzwerke sind für Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen Gold wert. Nicht nur wenn sie alleine arbeiten und wenig beruflichen Austausch in der Praxis haben. Schauen Sie sich mehrere Verbände an, besuchen Sie deren Treffen und lernen Sie die konkreten Menschen kennen. Schließlich muss auch die Chemie stimmen.

Das richtige Netzwerk, den richtigen Verband zu finden ist eine Investition in Zeit und muss mit einem Ziel verbunden sein. Wollen Sie z.B. andere selbständige Frauen kennen lernen und einen lockeren Austausch führen oder wollen Sie mit Ihren Unternehmungen wachsen und brauchen Ermutigung und Rat?
 Zwei unterschiedliche Ziele, die sie zu verschiedenen Netzwerken führen werden.
 
 

Was bringt mir ein gutes Netzwerk?

 • Gleichgesinnte: Ich baue mir ein unterstützendes Umfeld auf.
 • Feedback: Ich kann neue Geschäftsideen diskutieren und wertvolle Meinungen einholen.
 • Zugang: Ich kann interessante gesellschaftliche Gruppen (aus Kammern, Wirtschaftsförderungen, Kommunal- und Landespolitik) kennen lernen.
 • Wachstum: Ich kann mich nach Kooperationspartner/innen umschauen.
 • Präsentation: Ich arbeite an meiner Persönlichkeit und erfahre Stärkung in der Rolle als Chefin.
 • Empfehlungsmarketing: Engagiert bin ich ein gutes Vorbild und das hilft mir im Geschäft.
 • Dienstleistungen: Ich lerne Kolleginnen kennen, deren Angebot ich vielleicht brauche.
 • Know-how: Viele Netzwerke und Verbände bieten regelmäßig Fachvorträge.
 
 

Wozu eignet sich ein Netzwerk nicht?

 • Kontakte: Auftragsakquise hat hier nichts zu suchen, geschäftliche Kontakte hingegen können hier reifen.
 • Zum reinen Wehklagen ohne nach einer Lösung zu suchen.
 • Die Suche nach günstigen oder kostenfreien Dienstleistungen der Netzwerker/innen.
 • Um die Mitbewerberin „auszuspionieren“.
 • Sich dauerhaft in der Rolle der Konsumentin einzurichten.
 
 

Ein kleiner Netzwerk-Knigge:

 • Goldene Regel: Netzwerken ist GEBEN + NEHMEN. 
 • Nutzung: Gehen Sie so regelmäßig wie möglich zu den Treffen – auch zu kulturellen Events oder Ausflügen. Wie sonst sollen Sie die anderen kennen lernen können?
 • Präsentation: Üben Sie vor dem „ersten Mal“ Ihre kurze Vorstellung. Hilfreich dabei ist die Frage: Was soll bei den anderen in Erinnerung bleiben? Fassen Sie sich kurz!
 • Kontakt: Stellen Sie sich möglichst immer allen Anwesenden mit Händedruck kurz vor. Auch später, wenn Sie bereits viele kennen.
 • Gespräche: Stellen Sie Ihre geschäftlichen Angebote nicht in den Mittelpunkt eines Gesprächs. Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten, das dürfen auch private Themen sein. Vielleicht haben Sie ein interessantes Hobby, interessieren sich für gesellschaftliche Themen oder planen einen tollen Urlaub.
 • Kennen lernen: Versuchen Sie anfangs nur zu 1-2 der Mitfrauen engeren Kontakt aufzubauen. Das schafft Bindung und erleichtert die Integration.
 • Engagement: Konsumieren Sie nicht nur, gestalten Sie mit! Wenn Ihnen Themen im Netzwerk/Verband fehlen, suchen Sie nach Wegen wie diese angeboten werden können. Wenn Sie selbst ein Thema einbringen können, überlegen Sie auch, wie das zum größten Nutzen der Kolleginnen werden kann.
 • Kritik ist wichtig, aber überlegen Sie, wie man/frau es besser machen könnte.
 
 

Diese kleine Übersicht ist natürlich nicht vollständig, aber sie soll Ihnen als Leitfaden dienen, Netzwerke und Verbände optimal und erfolgreich zu nutzen.

 

 

Vernetzung: